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Über uns 

Das Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege stellt sich vor

Im Januar 2009 gründete der DBfK in Kooperation mit der Agnes-Karll-Gesellschaft für Gesundheitsbildung und Pflegeforschung mbH mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung das Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege.

Das Zentrum bildet eine Koordinationsstelle für alle Aktivitäten rund um die Familiengesundheit und dient zur Implementierung des Konzepts Familiengesundheitspflege in die Gesundheitsversorgung. Dadurch werden die Ergebnisse der Familiengesundheitspflege-Modellprojekte nachhaltig gesichert.

Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind:

  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Familiengesundheitspflege in Deutschland
  • Bündelung von nationaler und internationaler Fachexpertise zur Familiengesundheitspflege
  • Informations- und Beratungsstelle zur aktiven Verbreitung des Konzepts für interessierte Anfragen aus Bildungseinrichtungen, Absolventen und Weiterbildungsteilnehmer/ Studierende der Familiengesundheitspflege
  • Informationsstelle für Anfragen aus Medien und (Fach-)Öffentlichkeit
  • Weiterentwicklung der Qualifizierungsangebote in der beruflichen Weiterbil-dung und der hochschulischen Ausbildung für den Bereich der Familiengesundheit.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Presse- und Medienarbeit mit Fachbeiträgen und Pressemitteilungen
  • Homepage www.familiengesundheitspflege.de (Informationen, Hintergründe, Veranstaltungen, Kontakte, Vernetzung)
  • Ausrichtung von Expertengesprächen und Fachtagungen
  • Präsenz auf nationalen und internationalen Tagungen und Kongressen

Koordination von Aktivitäten

  • Information für Interessierte, Leistungsträger, Leistungserbringer
  • Vermittlung von Absolventen der Weiterbildungen mittels Stellenbörse
  • Vernetzung von Aktivitäten
  • Beratungszentrum für Bildungsträger
  • Beratungszentrum für Leistungserbringer
  • Qualitätssicherung und Vernetzung von Bildungseinrichtungen, die die Familiengesundheitspflege anbieten
  • Verwaltung eines Stipendiatenprogrammes für die Teilnehmer an der Weiterbildung „Familiengesundheitspflege“

Dokumentationszentrum

  • Dokumentation bisheriger Tätigkeiten
  • Pressearchiv
  • Fachbibliothek mit regulärer und grauer Literatur
  • Sammlung von Qualifizierungsarbeiten und Studien zur Thematik

Beratungszentrum für wissenschaftliche Untersuchungen

  • Beratung in der Planung von Forschungsvorhaben
  • Unterstützung in der Felderschließung und der Gewinnung von (inter-) nationalen Kooperationspartnern
  • Kooperation und Durchführung von Teilstudien
  • Beratung in der Analyse und Aufbereitung der Ergebnisse mit Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

Weiterführende Fragestellungen
Eine Reihe von weiterführenden Fragestellungen werden (in Kooperation) bearbeitet. Hierzu zählt u. a.:

  • Kosten-Nutzen-Analysen des Einsatzes von Familiengesundheitspfleger/innen und -hebammen in unterschiedlichen Settings
  • Fortgesetzte Beschreibung der Praxis der Familiengesundheitspflege (auch unter Betrachtung unterschiedlicher Settings und in unterschiedlichen städtischen und ländlichen Regionen mit und ohne medizinische Unterversorgung)
  • Verankerung des Leistungsspektrums Familiengesundheitspflege im Leistungskatalog des Sozialrechts
  • Fortgesetzte Anpassung des Curriculums unter den unterschiedlichen Bedingungen der beruflichen Weiterbildung und der hochschulischen Ausbildung
  • Entwicklung und Überprüfung der Lizenzierung des Curriculums mit Zertifizierungs- bzw. Akkreditierungsmöglichkeiten durch das Kompetenzzentrum und unabhängige Gutachter

Zum Hintergrund
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) hat an dem WHO-EURO-Pilotprojekt zur Family Health Nurse teilgenommen und für Deutschland das Modellprojekt zur Implementierung der Familiengesundheitspflege (FGP) initiiert und durchgeführt. In der ersten Projektphase (Projektdesign- und Konsensphase 2004-2005) wurde die Übertragbarkeit des Konzepts der Familiengesundheitspflege auf das deutsche Gesundheitswesen unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Witten/Herdecke untersucht und bezüglich Realitätsbezug und Umsetzbarkeit konsentiert. Das Handlungsfeld Familiengesundheit wurde zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention als notwendig befunden.

In der zweiten Projektphase (Implementierungs- und Machbarkeitsphase 2005-2008) wurde die Entwicklung, Durchführung und Evaluation der modellhaften Weiterbildung Familiengesundheit für Pflegende und Hebammen im Bereich Prävention und Geundheitsförderung erfolgreich erprobt. Diese Projektphase wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch die Universität Witten/Herdecke und wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Im Ergebnis der geförderten Modellprojekte ist eine starke öffentliche Nachfrage zu Fachkräften mit dem Profil Familiengesundheitspflege auf kommunaler wie bundesweiter Ebene entstanden. Im Zentrum stehen hierbei Bereiche der Jugendhilfe, der Pflegeberatung und der ambulanten Versorgung. Namhafte Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis wurden in einem Netzwerk zusammengefasst.

Der DBfK setzt sich mit dem Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege weiterhin für die Etablierung des Konzepts in der deutschen Gesundheitsversorgung und für die Sicherung der Ergebnisse des Modellprojektes ein.

Mit dieser Übersicht haben wir Ihnen erste Informationen zum Kompetenzzentrum Familiengesundheitspflege zusammengestellt.
Sie sind an weiterführenden Informationen interessiert? Nutzen Sie bitte einfach das Kontaktformular oder schreiben Sie eine Mail an die Leiterin des Kompetenzzentrums Andrea Weskamm: weskamm@dbfk.de